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TAG DER OFFENEN TÜR IM AUSWÄRTIGEN AMT

Wir hatten das Privileg, bereits zu verschiedenen Anlässen mit dem Auswärtigen Amt zusammen zu arbeiten: In Peking, Mexiko Stadt, Washington D.C. und natürlich im Rahmen von “BuildingBridges”.
Am Samstag, der 17.08.2019, war allerdings ganz besonders für uns, weil wir zum Tag der offenen Tür des Auswärtigen Amts in Berlin eingeladen waren. Zum Einen zum Spannen und Begehen einer Highline, die am Fahnenmast der Dachterasse von Außenminister Heikeo Maas befestigt war. Außerdem führten wir unsere Filme zu #BuildingBridges das erste Mal öffentlich vor - ein spezieller Sneak-preview für die Besucher des Tages der offenen Tür. Unter den Bildern findet ihr Niklas Eindrücke zu diesem Event.

Im Folgenden bloggt Niklas Winter:

Letztes Jahr bekam ich die Möglichkeit bei einem Highline-Projekt mitzuwirken, mit großer Symbolkraft. Es ging um eine Slackline zwischen zwei Heißluftballons. Ein Ballon mit der deutschen und einer mit der amerikanischen Flagge. Und das Ganze über dem ikonischen Monument Valley in den USA. Es war Teil des sogenannten Deutschlandjahrs, organisiert vom Goethe-Institut, das mit kulturellen Projekten die deutsch-amerikanischen Beziehungen fördern sollte. Speziell nach der Wahl Donald Trumps.

Auch wenn das ganze Projekt, mit den riesigen Flaggen, sehr nationalistisch wirkt, steht für mich die völkerverständigende Botschaft im Vordergrund. Welche Flaggen letztendlich die Ballons zieren, ist für mich nebensächlich. Ich denke auch, dass der dabei entstandene Kurzfilm mit dem Titel #BuildingBridges diese Botschaft gut vermittelt. Anstatt uns aus fragwürdigen politischen Gründen weiter zu distanzieren, sollten wir lieber unsere Gemeinsamkeiten sehen und wieder enger zusammenarbeiten.

Es war ein großes Projekt, mit viel Planung und Komplikationen, aber letztendlich hat alles funktioniert und es ist neben dem Kurzfilm auch ein Making-Of-Film darüber entstanden. Letztes Wochenende wurden wir schließlich zum Tag der offenen Tür des Auswärtigen Amts in Berlin eingeladen, um die Filme vorzustellen und zusätzlich noch eine Highline über den Innenhof zu spannen.

Es war eine neue Erfahrung für mich, in einem Regierungsgebäude eine Highline zu aufzubauen. Es gab Sicherheitskontrollen wie am Flughafen und man durfte sich nirgendwo ohne Begleitung des Sicherheitspersonals bewegen. Die Highline selbst war ein kleines Rigging-Kunstwert. Die Ankerpunkte waren ganz unterschiedlicher Höhe, weshalb wir auf einer Seite einen riesigen A-Frame verwenden mussten. Die andere Seite war, wie sollte es auch anders sein, der Fahnenmast einer riesigen Deutschlandfahne.

Am frühen Nachmittag wurden die beiden Filme vorgeführt. Diese wurden bisher nur ein paar wenigen Leuten gezeigt, umso spannender ist es für uns, die Reaktionen des Publikums zu beobachten. Gleich im Anschluss gab es noch eine Fragerunde, an die ich mich mittlerweile schon ganz gut gewöhnt habe. Fragen zur Vorbereitung des Stunts, wie man mit dem Druck umgeht, etc, habe ich gerne beantwortet. Es ist immer wieder schön mitzuerleben, welche Faszination der Stunt bei den Leuten hervorruft.

Im Anschluss machte Alex dann seine Shows auf der Highline und wir hatten eine kurze Slackline zum Ausprobieren am Boden, die sich wie so oft vor Allem beim jungen Publikum großer Beliebtheit erfreute.

Und wenn ich schon mal in Berlin bin, würde ich dort natürlich auch gerne meinen Fallschirm verwenden und von dem ein oder anderen Gebäude springen. An den Gebäuden hätte es auch nicht gemangelt, allerdings hat das Wetter an diesem Wochenende nicht mitgespielt. Zu viel Wind zum Springen. Aber bei der Auswahl an springbaren Objekten, muss ich vielleicht schon bald wieder zurückkehren. Anstatt BASE jumpen, wurde es dann eine entspannte Bootstour auf der Spree. Eine Freundin war zu einer Geburtstagsfeier auf einem kleinen gemieteten Boot eingeladen und hat mich kurzerhand mitgenommen. So lässt sich der Freitagnachmittag natürlich auch gut aushalten. Alles in allem war es ein gelungenes Wochenende in Berlin, das mit einem gebührenden Abschlussessen mit der ganzen Crew geendet hat.

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